Hier können freiwillig Engagierte Menschen von ihrer Tätigkeit berichten. Wenn Sie selbst freiwillig engagiert sind und Ihren Bericht hier veröffentlichen wollen, können Sie uns diesen gerne zukommen lassen.

Nataliya Golubeva
Das Wichtigste für mich ist der Umgang mit Menschen, die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben und deswegen Unterstützung beim Integrationsprozess brauchen. Wie jeder Mensch möchte ich etwas für meine Selbstverwirklichung und meine persönliche Entwicklung machen und dies kann ich durch den Deutschunterricht bei der Beratungsstelle für junge Spätaussiedler.

Luise Mitsch
Mein Weg als Heimfürsprecherin ins Haus Talgarten begann über einen Mentorenkurs im Jahr 2001. Eigentlich wollte ich einen Förderverein an der Musikschule Konstanz gründen, doch dann lernte ich Franz Kürschner kennen, der sehr für die Tätigkeit der Heimfürsprecher warb. Im Sommer 2001 trat ich mein Amt an und es erfüllt mich seither mit Freude. Ich bin gerne für die Bewohner tätig und zerbreche mir oft den Kopf, wie man das Leben im Heim abwechslungsreich gestalten kann. Mit der Altentherapeutin werden die Aktivitäten besprochen wie z. B. Bastel-und Backaktionen, Musik oder kleine Ausflüge zum Wochenmarkt. Unseren Aktionsradius konnten wir durch die Gewinnung von Ehrenamtlichen vergrößern. Unser aller Anliegen ist es, den Heimbewohnern Zeit, Zuneigung und Zärtlichkeit zu schenken. Das glückliche Lachen, das Strahlen in den Augen der Bewohner sind unser größter Dank und wir hoffen noch auf viele engagierte Ehrenamtliche, denn die Menschen in den Pflegeheimen haben unsere tatkräftige Unterstützung dringend nötig.

Wolfgang Baßler
Nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben war klar, dass ich sehr viel mehr Zeit für Familie, Freunde und die verbliebenen Hobbies haben werde, aber dass auch noch Zeit für etwas Neues [neue Menschen, für mich neue Problemsituationen] bleiben würde. Ich kann mich noch lebhaft an die Aktivitäten und Herausforderungen im Sportverein und bei den Pfadfindern erinnern, die damals auch von "Ehrenamtlichen" organisiert wurden. So lag es nahe zu versuchen, im sozialen Umfeld etwas zu finden, um an andere Menschen etwas von dem selbst empfangenen Interessanten und Schönen "zurückzugeben". Der Zufall spielte dann seine übliche Rolle um zum neu gegründeten Team "Tatenbörse" zu stoßen.

Manfred Winter
Seit Jahrzehnten bin ich fast ununterbrochen engagiert - nacheinander in der Jugendarbeit, in Bürgerinitiativen, in Elternbeiräten und anderen Gremien. Derzeit betätige ich mich im Arbeitskreis "Spiel- und Freiflächen" und in der Tatenbörse. Wenn ich die Notwendigkeit erkenne, dass eine Aufgabe angepackt werden muss und ich Zeit dafür habe, dann werde ich aktiv. Dabei reizt es mich, mir neue Kenntnisse anzueignen, neue Fähigkeiten zu entwickeln, erworbene Kompetenzen zu erweitern. Besonders gerne setze ich diese ein, um neue Projekte auszudenken und zusammen mit anderen Freiwilligen neue Initiativen im gesellschaftlichen/ sozialen Bereich auf den Weg zu bringen. Auch im Berufsleben habe ich mehrmals die Tätigkeitsbereiche gewechselt. Das war unter anderem auch deshalb möglich, weil ich dabei auf Kompetenzen, die ich im bürgerschaftlichen Engagement erworben habe, zurückgreifen konnte. Für mich ergänzen sich berufliche Arbeit und Freiwilligenarbeit und tragen zu einem erfüllten Leben bei.
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